Zertifizierung gefälschter Profile, Identitätsdiebstahl und Identitätstäuschung mit EU- und internationaler Rechtsgültigkeit
Wenn jemand Ihre digitale Identität missbraucht, indem er gefälschte Profile erstellt, Ihren Namen, Ihre Fotos, Ihr Firmenlogo oder Ihre Marke verwendet, um andere zu täuschen, ist es grundlegend, die Beweise forensisch zu zertifizieren, bevor sie gelöscht oder verändert werden. Mit der forensischen Zertifizierung von Identitätsdiebstahl werden gefälschte Profile, Nachrichten von Betrügern und betrügerische Inhalte nach überprüfbaren technischen Methoden erfasst und in ein beweiskräftiges, integres und datiertes Beweispaket umgewandelt, das den rechtlichen Anforderungen des europäischen und internationalen Rechtsrahmens entspricht.
Wir zertifizieren Identitätsdiebstahl auf jeder Plattform: gefälschte Social-Media-Profile (Facebook, Instagram, LinkedIn, TikTok), geklonte Websites, E-Mail-Spoofing, betrügerische Nachrichten, gefälschte Marketplace-Verkäufer, Dating-Apps mit gestohlenen Identitäten. Der Service ist remote durchführbar für Kunden in allen europäischen und außereuropäischen Ländern, wobei forensische Integrität und Beweiswert erhalten bleiben.
Warum Screenshots gegen Identitätsdiebstahl nicht ausreichen
- Ein Screenshot eines gefälschten Profils ist leicht manipulierbar und wird regelmäßig vor Gericht als technisch schwacher Beweis angefochten („könnte mit Photoshop bearbeitet worden sein”).
- Gefälschte Profile verschwinden schnell: Betrüger löschen Konten, wenn sie entdeckt werden, Plattformen entfernen gemeldete Profile, Betrüger ändern ständig ihre Identität.
- Ohne einen dokumentierten Prozess der forensischen Erfassung mit technischer Profile ID, Metadaten, IP-Geolokalisierung und digitaler Beweiskette fehlt der unwiderlegbare Beweis der Identitätstäuschung.
- Screenshots beweisen nicht, wer das gefälschte Profil tatsächlich verwaltet – es fehlen die entscheidenden technischen Elemente zur Identifizierung des Betrügers.
Zertifizierbare Arten von Identitätsdiebstahl
🎭 Gefälschte Social-Media-Profile und Identitätstäuschung
- Gefälschte Facebook/Instagram-Profile: Konten, die Namen, Fotos, Biografie echter Personen für Liebesbetrug (Romance Scam), Geldforderungen, Rufschädigung verwenden;
- Gefälschte LinkedIn-Profile: berufliche Identitätstäuschung für Arbeitsbetrug, falsche Recruiter, Diebstahl von Unternehmenskontakten;
- Gefälschte TikTok/Twitter-Konten: Profile, die Influencer, öffentliche Persönlichkeiten, Marken imitieren, um schädliche Inhalte oder Betrügereien zu verbreiten;
- Profile auf Dating-Apps (Tinder, Bumble, Meetic): Catfishing mit gestohlenen Fotos/Identitäten für Liebesbetrug;
- Gefälschte Marketplace-Konten (eBay Kleinanzeigen, Vinted, Wallapop): falsche Verkäufer, die gestohlene Identitäten für Handelsbetrug verwenden.
Zertifizierte Elemente: vollständiges Profil, eindeutige Profile ID, gestohlene Fotos, kopierte Biografie, Freundes-/Follower-Liste, veröffentlichte Beiträge, gesendete Nachrichten (wenn zugänglich), Zeitstempel der Kontoerstellung, IP-Geolokalisierung wenn verfügbar.
📧 E-Mail-Spoofing und Business Email Compromise (BEC)
- E-Mails mit gefälschtem Absender: Nachrichten, die scheinbar von Ihrer geschäftlichen/persönlichen E-Mail-Adresse stammen, aber betrügerisch sind;
- BEC-Betrug: Unternehmensbetrug, bei dem der Betrüger sich als CEO/Finanzdirektor ausgibt, um Überweisungen zu autorisieren;
- Ähnliche Domains: Verwendung fast identischer Domains (z.B. @companv.com statt @company.com) zur Täuschung;
- Gezieltes Phishing: E-Mails, die Banken, Behörden, Lieferanten mit gestohlenen Logos und Identitäten vortäuschen.
Zertifizierte Elemente: vollständige E-Mail, forensische Header-Analyse (SPF/DKIM/DMARC-Verifizierungsfehler), echte Ursprungs-IP, Server-Geolokalisierung, technische Spoofing-Beweise, Vergleich mit legitimen E-Mails.
🌐 Geklonte Websites und gefälschte Domains
- Identische Websites: Klone Ihrer Unternehmens-/persönlichen Website mit gestohlenen Inhalten, Logos, Grafiken;
- Täuschende Domains: Registrierung ähnlicher Domains zu Ihrer, um Kunden zu verwirren (Typosquatting);
- Gefälschte Unternehmens-Social-Pages: Facebook/Instagram-Seiten, die Ihre Marke vortäuschen;
- Gefälschte Google My Business-Profile: duplizierte Unternehmenseinträge mit Ihrem Namen/Adresse.
Zertifizierte Elemente: vollständige Website (HTML, CSS, Bilder), Domain-WHOIS (Inhaber, Registrierungsdatum), SSL-Zertifikate, Hosting-Geolokalisierung, Vergleich mit legitimer Original-Website.
💬 Nachrichten und Konversationen von Betrügern
- Romance Scam: WhatsApp/Telegram-Konversationen, bei denen der Betrüger sich als Sie ausgibt für Liebesbetrug;
- Handelsbetrug: Messenger/Instagram-Nachrichten, bei denen sich jemand als Sie ausgibt für betrügerische Verkäufe;
- Erpressung: Drohungen, die von Konten gesendet werden, die Ihre Identität vortäuschen;
- Verleumdung: beleidigende/schädliche Nachrichten, die von gefälschten Profilen in Ihrem Namen gesendet werden.
Zertifizierte Elemente: vollständige Konversationen, Zeitstempel, Metadaten, Telefonnummer des Betrügers (wenn verfügbar), Screenshots + Quellcode, Identitätstäuschungsbeweise.
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Technische Analysen zur Entlarvung des Betrügers
🔍 Überprüfung der technischen Profile ID
Die Profile ID (oder User ID) ist ein eindeutiger und permanenter technischer Identifikator, der von der Plattform jedem Konto zugewiesen wird. Selbst wenn der Betrüger den Benutzernamen ändert, das Profilbild ändert oder das Konto löscht, bleibt die Profile ID in forensischen Untersuchungen nachverfolgbar.
Wie wir sie verwenden: Wir erfassen die Profile ID des gefälschten Profils und vergleichen sie mit eventuell anderen verbundenen Konten, wodurch Behörden Folgendes können:
- Die Plattform um Daten des tatsächlichen Inhabers bitten (per Gerichtsbeschluss);
- Mehrere gefälschte Profile verknüpfen, die von derselben Person verwaltet werden;
- Die Kontohistorie auch nach Änderungen/Löschungen nachverfolgen;
- Beweisen, dass das gefälschte Profil vom legitimen Profil verschieden ist (unterschiedliche Profile IDs).
🌍 IP-Geolokalisierung und Metadatenanalyse
Die Analyse der IP-Adresse und technischer Metadaten ermöglicht die Identifizierung von:
- Tatsächliche geografische Position, von der aus der Betrüger operiert (Stadt, Land, ISP);
- Aktivitätszeiten des gefälschten Kontos (Zeitzone, Verhaltensmuster);
- Verwendete Geräte (Mobil, Desktop, Betriebssystem);
- Mehrere Verbindungen (VPN, Proxy, vom Betrüger verwendete Anonymisierer).
Diese technischen Elemente sind entscheidend, um zu beweisen, dass das gefälschte Profil von einer anderen Person als dem Opfer der Identitätstäuschung verwaltet wird.
📸 Reverse Image Search-Analyse (umgekehrte Bildersuche)
Wir überprüfen, ob die Fotos des gefälschten Profils aus anderen Quellen gestohlen wurden:
- Umgekehrte Suche auf Google Images, TinEye, Yandex;
- Identifizierung der ursprünglichen Quelle der Fotos (legitime Website, anderes Social-Profil);
- Dokumentation des Bilddiebstahls mit visuellem Vergleich;
- EXIF-Metadaten der Bilder (wenn verfügbar) zur Herkunftsverfolgung.
Europäischer Rechtsrahmen: eIDAS, CoE-Leitlinien und Beweiszulässigkeit
Um den Beweis des digitalen Identitätsdiebstahls im europäischen und internationalen Raum solide und durchsetzbar zu machen, stützen wir uns auf die wichtigsten normativen und technischen Referenzen:
- eIDAS-Verordnung (EU) Nr. 910/2014: Der qualifizierte Zeitstempel genießt eine Vermutung der Genauigkeit, wesentlich wenn der Betrüger behauptet, das gefälschte Profil sei „nur wenige Minuten online” gewesen oder „bereits gelöscht”.
- Leitlinien des Europarats zu elektronischen Beweismitteln (30. Januar 2019): legen fest, dass elektronische Beweise digitaler Identität nicht allein aufgrund ihrer digitalen Form ausgeschlossen werden dürfen.
- EU-Richtlinie 2013/40 über Angriffe auf Informationssysteme: enthält Bestimmungen zu digitalem Identitätsdiebstahl und unbefugtem Zugriff auf Computersysteme.
- Kryptografische Integrität (SHA-256-Hash): digitale Fingerabdrücke des vollständigen gefälschten Profils, die mathematische Integritätsprüfungen ermöglichen.
- FEDIS-Erklärung: Das FEDIS macht die Zertifizierung in Gerichten der EU, USA, UK, Kanada, Australien und anderen gleichwertigen Jurisdiktionen zulässig.
Rechtsprechung und Anerkennung
⚖️ Europäische Ebene
Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) hat festgestellt, dass digitale Beweise von Identitätsdiebstahl, die mit forensischen Methoden erfasst wurden, vollständig zulässig sind, sofern ihre Authentizität und Integrität gewährleistet sind.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in mehreren Urteilen bestätigt, dass digitale Inhalte, die Identitätstäuschung dokumentieren, als legitimer Beweis dienen können, wobei das Recht auf Beweisführung und Datenschutz in Einklang gebracht werden.
🌍 Internationale Standards
- ISO/IEC 27037:2012 – Leitlinien für die Aufbewahrung digitaler Beweismittel;
- ISO/IEC 27050 – E-Discovery-Standard;
- RFC 3161 und ETSI EN 319 422 – Standards für Zeitstempel;
- NIST Guidelines on Mobile Device Forensics – für Beweiserfassung von mobilen Geräten.
Betriebsmodalitäten: Identitätsdiebstahl-Zertifizierung
Zertifizierungsprozess
Für öffentliche Profile (für alle sichtbar):
- Meldung des gefälschten Profils: Der Kunde gibt die URL des Profils/der Seite/Website an, die seine Identität vortäuscht;
- Vollständige forensische Erfassung:
- Vollständiges Profil mit allen Bereichen;
- Eindeutige technische Profile ID;
- Von der Fälschung veröffentlichte Beiträge, Fotos, Videos;
- Freundes-/Follower-Liste (wenn sichtbar);
- Mehrere Screenshots (Desktop + Mobil);
- Vollständiger HTML-Quellcode;
- Zeitstempel der Kontoerstellung (wenn verfügbar);
- Technische Analysen: Reverse Image Search, Profile ID-Verifizierung, Vergleich mit legitimem Profil, Metadatenanalyse;
- Geolokalisierung: wenn technisch möglich, IP-Tracking und geografische Lokalisierung;
- Vergleichende Dokumentation: Side-by-Side-Vergleich zwischen gefälschtem und legitimem Profil zur Hervorhebung der Identitätstäuschung.
Für private Inhalte oder Nachrichten (mit Mandat):
- Digital signiertes Mandat: Der Kunde unterzeichnet eine Zugriffsberechtigung für vom Betrüger empfangene Nachrichten;
- Forensische Nachrichtenerfassung: WhatsApp/Telegram/Messenger-Konversationen, bei denen der Betrüger Opfer kontaktiert;
- Konversationsanalyse: Identifizierung von Betrugsmuster, Geldforderungen, Identitätstäuschungsbeweise in Chats.
Was Sie nach der Zertifizierung erhalten: das „anwaltsfertige” Beweispaket
- Zertifizierter PDF-Bericht mit:
- Hochauflösenden Screenshots des vollständigen gefälschten Profils;
- Visuellem Side-by-Side-Vergleich mit legitimem Profil;
- Profile ID des gefälschten Profils (technisches Schlüsselelement);
- Vollständiger URL, Datum/Uhrzeit der Erfassung, Beschreibung der Identitätstäuschung;
- HTML-Quellcode der gefälschten Seite;
- Extrahierte Multimediadateien: gestohlene Fotos, Videos, Dokumente mit individuellem Hash;
- Reverse Image Search-Analyse: Dokumentation der ursprünglichen Quellen gestohlener Fotos;
- Technische Metadaten: Profile ID, Zeitstempel, IP-Geolokalisierung (wenn verfügbar), Domain-WHOIS-Informationen (für gefälschte Websites);
- E-Mail-Header-Analyse (für E-Mail-Spoofing): technische SPF/DKIM-Fehlerbeweise, echte Absender-IP;
- Kryptografische Fingerabdrücke (SHA-256-Hash) des vollständigen Pakets gemäß FEDIS;
- Qualifizierter Zeitstempel gemäß eIDAS/RFC 3161;
- Technischer Forensik-Bericht: angewandte Methodik, Beweiskette, durchgeführte technische Analysen;
- Kopie des digitalen Mandats (für private Nachrichten);
- Qualifizierte elektronische eIDAS-Signatur + jurisdiktionsspezifische Signatur auf Anfrage.
- Zertifizierter PDF-Bericht mit:
DSGVO-Konformität und Datenschutz
Erfassungen gefälschter Profile enthalten personenbezogene Daten (des vorgetäuschten Opfers und manchmal des Betrügers). Wir verwalten alles in voller Übereinstimmung mit der DSGVO (EU 2016/679) und wenden Datenminimierung, Zweckbindung (dokumentierte Beweiszwecke zur Verteidigung legitimer Rechte), technische Sicherheit, Zugriffsverfolgung und begrenzte Aufbewahrung an.
Die Erfassung öffentlich zugänglicher Profile zur Dokumentation von Identitätsdiebstahl stellt ein berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO) zum Schutz der Rechte des Opfers dar. Für private Nachrichten nur Zugriff mit schriftlichem Mandat. Auf Anfrage Schwärzung nicht relevanter Daten Dritter (Redaction) für Gerichtseinreichung.
Wann die Identitätsdiebstahl-Zertifizierung aktiviert werden sollte
- wenn Sie ein gefälschtes Social-Media-Profil entdecken, das Ihren Namen, Fotos, persönliche Informationen verwendet;
- wenn Sie Opfer von Catfishing/Romance Scam sind und der Betrüger Ihre Identität verwendet, um andere zu betrügen;
- wenn Sie Meldungen erhalten, dass sich jemand als Sie ausgibt auf Facebook/Instagram/LinkedIn;
- wenn Ihr Unternehmen vorgetäuscht wird (gefälschte Seiten, geklonte Websites, E-Mail-Spoofing) für BEC-Betrug;
- wenn Sie der Plattform ein gefälschtes Profil mit unwiderlegbaren Beweisen für schnelle Entfernung melden müssen;
- wenn Sie Anzeige wegen Identitätstäuschung mit soliden forensischen Beweisen erstatten müssen;
- wenn der Betrüger Rufschädigung verursacht, indem er beleidigende Inhalte in Ihrem Namen veröffentlicht;
- wenn Sie Opfer von Erpressung sind von jemandem, der mit gefälschten Profilen mit Ihrer Identität droht;
- wenn Sie in internationalen Kontexten tätig sind und Beweise benötigen, die europäischen/außereuropäischen Standards entsprechen;
- wenn das gefälschte Profil von drohender Löschung bedroht ist und Sie die Beweise sofort sichern müssen.
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Wir liefern sofort die optimale technische Modalität, die Ausführungszeiten und das detaillierte Kostenangebot für die Identitätsdiebstahl-Zertifizierung. Dringende Intervention verfügbar für Fälle mit Risiko der Löschung des gefälschten Profils.
Technischer Hinweis: Die Identitätsdiebstahl-Zertifizierung wird bei öffentlich zugänglichen Profilen/Inhalten oder über Mandat für private Inhalte durchgeführt. Die technische Profile ID ist für die meisten Social-Media-Plattformen erfassbar. Die IP-Geolokalisierung hängt von den zum Zeitpunkt der Erfassung technisch verfügbaren Informationen ab. Für E-Mail-Spoofing ist immer eine vollständige Header-Analyse möglich. In der Angebotsphase geben wir präzise an, was technisch erfassbar ist, betriebliche Grenzen und verfügbare Optionen für den spezifischen Fall.
